Was tun?
B haben einen Miteigentümer A (er ist Verwalterbeiratsvorsitzender), der B auf dem Kieker hat, weil B ihm nicht nach der Schnute reden, sondern gelegentlich auch einmal eine kontroverse Meinung zu der seinen haben. Damit kann A nicht umgehen und deshalb beschuldigt er B dauernd, für jegliches Problem im Haus verantwortlich zu sein.
Beispiele:
Vorgestern erst sagte A, dass sich zwei weitere Miteigentümer über ruhestörenden Lärm von B beschwert hätten. B hat diese beiden Nachbarn angesprochen und der eine hat sich überhaupt nicht beschwert, der andere Nachbar vermutete, dass sonntagsnachmittäglicher Bohr- und Sägelärm von B ausginge. Das war aber definitiv nicht der Fall, es kam aus dem Nachbarhaus. Es konnte geklärt werden. Das glaubt aber der Miteigentümer A nicht.
Außerdem werden in letzter Zeit bei dem Miteigentümer A die Tür der Waschmaschine und des Trockner im für alle Miteigentümer zugänglichen Waschkeller zugedrückt. Ein Gerät wurde anscheinend deswegen beschädigt. Sohn von B wird die Schuld in die Schuhe geschoben, obwohl dieser damit gar nichts zu tun hat und auch nichts nachgewiesen werden kann.
So geht es leider dauernd.
Den Verwalter einschalten bringt nichts, da der Miteigentümer A durch seine langjährige Beiratstätigkeit eine Art freundschaftliches Verhältnis zum Verwalter aufgebaut hat und immer Recht bekommt. Zur Eigentümerversammlung mag B schon gar nicht mehr gehen, da A alle Vollmachten älterer Nachbarn auf sich vereint und somit lässig alle Proteste überstimmt.
Wie geht man mit solch einem Nachbarn um?
A selber ist übrigens sehr rücksichtslos, mäht mittags Rasen oder schlägt bis nachts um halb 12 die Fliesen in seinem Bad ab. Leider traut sich außer B niemand, ihm was zu sagen. Deshalb hat der B ja auch so auf dem Kieker.