gewerbliches Sägen auf Privatgrund - immer Samstag

Lärm und Krach

Moderator: Klaus

gewerbliches Sägen auf Privatgrund - immer Samstag

Beitragvon pilatus1010 » 28.07.2010, 09:02

A hat folgendes Problem. Ein Nachbar (3 Häuser weiter) hat ein unbebautes Grundstück direkt neben A gepachtet und läßt sich dort Riesenmengen Holz anliefern, das er den ganzen Sommer lang jeden Samstag zersägt. Und das nicht zum Eigenbedarf, denn das wäre ja kein Problem.
Er selbst hätte ein 1000 qm Grundstück, das er bewohnt und Wohnungen vermietet, will dort aber nicht sägen, wahrscheinlich weil seinen Mietern der Lärm zu groß ist und Sägen macht ja auch Dreck. (Floriensprinzip)

Jetzt haben A 4 m vor der Terrasse und dem Balkon den Lärm und das den ganzen Sommer lang. A vermieten die Wohnung im 1. OG als Ferienwohnung und haben schon Probleme bekommen.

A weiß nicht, wie er sich verhalten soll. Wir hatten voriges Jahr schon geklärt, dass hier nicht gesägt werden darf. Dieses Jahr setzt er sich wieder einfach darüber hinweg. A wollen aber auch keinen Ärger mit den Nachbarn. Es ist zum Haare raufen.

Jeder von uns sägt mal für den Eigenbedarf und dies ist in unserem Dorf kein Problem. Wir sind nicht empfindlich. Aber gewerblich - das heißt es geht Jahre noch so weiter.
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Beitragvon Klaus » 28.07.2010, 09:10

Also am einfachsten ist die Klage gegen den Nachbarn. Wenn dort kein Gewerbegebiet ist, und er nachweislich gewerblich tätig ist kein großes Problem.

Die zweite Möglichkeit ist das Gewerbeaufsichtsamt oder das Ordnungsamt.

Ohne "Ärger" wird das aber kaum gehen.

Ich würde Klagen, Anzeigen und wegen Mietminderung auf Schadenersatz klagen. Also richtig drauf hauen. Anzeige beim Finanzamt nicht vergessen.
Wobei man dann wohl auf der Wiese im nächsten Sommer jeden Samstag mäht, düngt oder sonst was macht.

Klaus

P.S. Regeln lesen !!!
Um ein perfektes Haus muss eine 3 Meter hohe Mauer passen !
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Beitragvon pilatus1010 » 28.07.2010, 09:22

Guter Rat, danke, aber A fürchte, dann können A umziehen. Dies ist ein uraltes gewachsenes Dorf und A sind "erst" 26 Jahre da, also in den Augen der Einheimischen Neubürger.
Hier wird zusammengehalten!! Und der sich beschwert, setzt sich in die Nesseln. A ist aber überzeugt, dass es die anderen Nachbarn auch stört, keiner will es zugeben.

A wir wohl erst noch mal ernsthaft mit dem Nachbar reden, ob er denn nicht einsehen kann, dass es unverschämt ist, so zu handeln und dann weiteres unternehmen.

40 Jahre hatten A nie Probleme mit irgendeinem Nachbarn und A haben sich darüber gefreut und jetzt das. A ist schon sehr gestresst.
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Beitragvon Liesbeth » 01.08.2010, 20:26

... also wenn A nicht sich nicht mit dem Samstagssäger streiten möchte, ist das mehr als verständlich. Aber dann sollte A auch mal Tacheles mit dem sägenden Nachbarn reden. Schließlich kennt A nun halbwegs seine Möglichkeiten.

Gruß Liesbeth
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