Bösartzige Nachbarin, bitte um Tips & Rat

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Moderator: Klaus

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Heike1980
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Bösartzige Nachbarin, bitte um Tips & Rat

Beitrag von Heike1980 » 29.04.2014, 08:02

Hallo Ihr Lieben

hab euer Forum gefunden und erbitte mir ein paar Tips und Ratschläge.
Also Partei A hat wegen Nachbarin B die untern wohnt Probleme.
Die Situationist folgende, versuche es so kurz wie möglich zu machen...

Wegziehen ist keine Option da A geringverdienend ist und aufstocken muss ( Hart4 ), einen Umzug könnte A sich nicht leisten.

Es ist folgendes Problem. 2008 ist A in die derzeitige Wohnung gezogen. Seit dem Einzug macht Nachbarin B ( die andere Mietpartei ) das Leben zur Hölle.
Ist nur ein 2 Parteien Haus.
Die Nachbarin B beleidigt Partei A ( vorallem die Frau ) immer wieder aufs übelste, machte schon Beschwerden die unwahr sind beim Vermieter, diffamiert Partei A im Ort. Partei A hat im Jahre 2010 ein Schiedsgespräch organsiert, welches aber nichts Half, keine Einigung brachte. ( Protokolle etc. alles vorhanden )
Die Dame B beleidigt und beschimpft Parte A weiterhin aufs übelste und erzählt haarsträubende Storys herum.
B behauptet partei A würden die Hausordnung ( groß draußen und die kleine drinnen ) nicht machen. Partei A hat die letzten 1 1/2 Jahre die Hausordnung ausschließlich alleine gemacht, sind immer gesehen worden von Leuten die dies bezeugen können. !!!!
( sei es Schnee schieben, Unkraut entfernen, Blätter wegharken, Mülltonnen rausstellen )
Die Dame B macht dagegen nichts, nur B´s Lebensgefährte der nicht mal hier wohnt, macht ab und an mal was.
Und selbst dies hält sie Partei A dann vor ( ihr Gatte, müsse ja extra kommen um was zu machen....)
Die Hausornung macht Partei A meist allein, da der Ehemann krank ist. Auch daran hängt sich Nachbarin B auf, dabei kanns Ihr egal sein wer es macht, das geht sie garnichts an, hauptsache es wird ordentlich gemacht !
Partei A ist sauber, raucht nicht, trinkt nicht, hören keine laute Musik ( nutzen immer Kopfhörer, aus Rücksicht, schleichen durch die Wohnung damit Nachbarin B ja keine Angriffsfläche hat )
Partei A traut sich schon gar nicht mehr in seiner eigenen Wohnung zu leben weil man immer Angst hat Partei B könnte einen wieder angreifen.
Die Lebensqualität ist extrem Eingeschränkt mittlerweile...
Alle umliegenden Nachbarn können bezeugen das Partei A ordentlich und friedfertig ist. Die Dame B sucht regelrecht irgendwelche Fehler.
Beleidigungen und Angriffe können von Zeugen bestätigt werden und kommen leider regelmäßig vor.
Letztes Jahr hat Partei B vor ihrem Lebensgefährten der mal wieder da war , wortwörtlich zu Partei A gesagt sie könne Partei A nicht leiden und will Partei A das Leben zu Hölle machen. Der Mann von Partei B war total verdattert....das hat er wohl nicht erwartet. Des weiteren sagt Partei B immer wieder sie will Partei A loswerden und dafür sorgen das Partei A rausfliegt.!!!!!
Partei A wohnt oben muss also immer an Partei B vorbei wenn man raus will. Eventuellen Attacken ist Partei A quasi immer ausgeliefert.
Mittlerweile zeigt sich Partei B aggressiv hat den Mann von Partei A letztens als sie aus der Eingangstür gingen und sie dort fegte, den Besen zwischen die Beine geschlagen. Er hatte glück das er nicht die Eingangstreppe runter fiel. Oder sie drehte die Sicherung im Hausflur raus, als Partei A im Dunkeln einmal nach Hause kam. Partei A musste im Stockdunkeln die Treppe hoch, wäre fast gefallen. ( hatte keinerlei licht, handy etc bei sich )
Oder sie macht ab und an nachts Klingelterror. Partei A hat ein schulpflichtiges Kind , das geht nicht.
Beschwerden seitens Partei A beim Vermieter haben nix gebracht es kam keine Reaktion. Partei A fühlt sich in ihrer Lebensqualität total beeinträchtigt, schläft schlecht, hat immer Angst vor neuen Attacken, seitens der Nachbarin B. Das belastet A alles sehr
Auch die kleine Grünfläche draussen kann Partei A garnicht nutzen, geschweige denn den Parkplatz fürs Auto !
Meine Frage, was kann Partei A tun und wer kann helfen ? Muss Partei A sich so was bieten lassen ?
Die Dame B fühlt sich unangreifbar. Partei A muss doch was tun können.??? bitte um Hilfe.

Als Partei A die Dame mal fragte was sie eigentlich gegen Partei A hat, konnte sie nicht antworten.... Partei A weiss echt nicht mehr weiter...
Wie kann man die Dame B mal zurecht stutzen, ihr mal begreiflich machen das das was sie tut , nicht geht. ???

Partei A bezieht aufstockend Hartz4, hat leider nur eine geringfügige Stelle. ( auch daran hängt sie sich auf, beschimpft Partei A als arbeitsfaul und asozial...wortwörtlich )
Wer hilft Partei A denn überhaupt. Partei A fühlt ich ziemlich im Stich gelassen, da der Vermieter nichts tut bisher.

Gespräche Mit partei B werden gemieden , da Partei B grundsätzlich sofort beleidigend und unsachlich wird ! das hat keinen Zweck.

Was kann Partei A also tun !!!

Habt Ihr Tips ?

Klaus
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Re: Bösartzige Nachbarin, bitte um Tips & Rat

Beitrag von Klaus » 29.04.2014, 08:40

Aus dem Weg gehen, konsequent!

Wegen der Klingel, die kann man abstellen. Ne Taschenlampe in die Handtasche.

Rechtlich ist nur gegen Einzelfälle was zu machen und nur wenn an das auch "beweisen" kann wer der "Täter" ist. Und selbst wenn man was beweisen kann - armen Leuten kann man nichts wegnehmen. Wegen Licht ausmachen kommt keiner in den Knast


Wenn mein Kind in so einer Atmosphäre aufwachsen müsste würde ich umziehen. Mit ein paar Freunden ist das auch günstig zu bekommen.

Helfen wird keiner, das ist wie in der Grundschule. Petzt man, gibts in der nächsten Pause eine drauf.

Klaus
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Heike1980
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Re: Bösartzige Nachbarin, bitte um Tips & Rat

Beitrag von Heike1980 » 30.04.2014, 08:43

Leider ist ein Umzug aus finaziellen Gründen keine Option für A !
Es kann doch nicht sein das B mit Ihren Aktionen ungetraft davon kommen kann.
Ist der Vermieter nicht auch in der Pflicht etwas zu tun ?

Klaus
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Re: Bösartzige Nachbarin, bitte um Tips & Rat

Beitrag von Klaus » 30.04.2014, 08:53

Es kann doch nicht sein das B mit Ihren Aktionen ungetraft davon kommen kann.
Mit welcher Aktion denn im Einzelnen? Denn es wird nicht addiert. Und unbewiesene Akionen kann man vergessen. Man muss schon beweisen wer eine Sicherung rausdreht, und das kann man ja meist nicht.

Man kann gegen einzelne "Taten" einstweilige Verfügungen erwirken. Auch kann man die Miete mindern wenn das Wohnen behindert wird.
Aber "Beweisen muss man das schon können" und "dummes Geschwätz des Nachbarn" ist kein Kündigungsgrund.

Und Wegziehen geht auch ohne viel Geld. Ich würde mit meinem Kind lieber in einer unrenovierten neuen Wohnung leben in der keine Möbel stehen als das Es in Angst und Furcht leben muss.
Die Dame B macht dagegen nichts, nur B´s Lebensgefährte der nicht mal hier wohnt, macht ab und an mal was.
Da ist A ja nicht viel besser, da A das selbe von B behauptet.....

Ich sags mal so: Zwischen zwei keifenden Weiber wird sich keiner stellen und entscheiden wer verbrannt wird.:-)

Klaus
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Re: Bösartzige Nachbarin, bitte um Tips & Rat

Beitrag von Heike1980 » 30.04.2014, 10:05

Als Aussenstehender sagt sich das immer leicht.....
Aber die Situation ist auch zu komplex....
A hat übrigens für die meisten Vorfälle Zeugen !
Und A hat viel versucht Ruhe reinzubringen ( das Schiedsgespräch) und ist viele Kompromisse eingegangen.

Naja nichts für ungut.
Denke mal Ihr lacht Euch über die Anfragen/Fragen hier kaputt.
Leider könne die meisten, inklusive A, über ihre verzwickte Sitaution nicht lachen !

Das wars von mir, ich bin raus.

Alles gute weiterhin für Euch !

Klaus
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Re: Bösartzige Nachbarin, bitte um Tips & Rat

Beitrag von Klaus » 30.04.2014, 11:31

Also was für "Vorfälle" denn nun im Einzelnen und was können die Zeugen denn genau bezeugen.

Mal nachdenken und überlegen: Es geht nur um "Geschwätz". Und vor allen das Geschätz eines Deppen..... oder etwa nicht.

Rechtlich ist das alles ohne Belang, und klagen bringt wenig.

Selbst bei körperlicher Gewalt passiert kaum was, meiner wohnt immer noch da

Klaus
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Re: Bösartzige Nachbarin, bitte um Tips & Rat

Beitrag von Klaus » 30.04.2014, 11:51

Auch wichtig wäre die Frage: Hat der Gegner denn "Geld" das man ihn wegnehmen kann. Denn da nur Geldstrafen und die Strafe die ganzen Kosten zu tragen bei einem Rechtsstreit als Ergebnis zu erwarten sind, braucht es Geld damit die Strafe wirkt.

Zwei HarzIVler mit jeweils Prozesskostenhilfe bekommen, erzeugen nur Kosten die die Allgemeinheit trägt und
Schulden die nie einer zurückzahlen wird.
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