Mietwohnung: Mülltonne und Rasensprenger

Mieter, Vermieter und die Nachbarn in der Mietwohnung

Moderator: Klaus

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borretsch
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Mietwohnung: Mülltonne und Rasensprenger

Beitrag von borretsch » 08.07.2010, 13:45

Gegebenheiten: Dreifamilien-Eckhaus, alle Parteien sind Mieter. Zwei Parteien mit einem gemeinsamen Eingang, eine Partei separater Eingang zu anderen Straße mit sep. Mülltonnen. Zwei Parteien (A + B) teilen sich die Hausordnung (im 2-Wochen-Turnus Straße und Hof fegen, Mülltonnen rausstellen, Eingangsbereich pflegen). Partei A (EG mit Gartenbenutzung + Pflege) hat Garage und Abstellplatz im Hof. Partei A kehrt Hof, Partei B nicht. Partei A vernichtet Unkraut zwischen Platten - Partei B nicht. Partei A hat seit Einzug (ca. 3 Jahre zeitgleich mit Partei B) regelmäßig die Mülltonne gereinigt. Partei B benutzt keine Zugbeutel und Reste fliessen häufig in Tonne. Dadurch Geruchsbelästung da Mülltonnenplatz in unmittelbarer Nähe des Küchenfensters in EG-Wohnung. Im Winter nicht so tragisch, im Sommer ungeheuer. Wie kann man dieses Problem nett aus der Welt schaffen? Verbaler Hinweis und netter Zettel mit der Bitte um Reinigung der Tonne hat keinen Erfolg beschert.
2. Problem: Gartenbewässerung durch Sprenger. Muss man vor Benutzung des Sprenger alle 3 - 4 Personen bitten, die Autos wegzufahren wegen des Spritzwassers? Der Zeitpunkt des Bewässerns ist aufgrund Berufstätigkeit nicht immer gleich und die Anwohner stellen die Autos unmittelbar neben Zaun ab. Wie kann man Spritzwasser auf Autos vermeiden und gleichzeit alle Ecken des Gartens erreichen. Ist auch eine Zeitfrage - denn mit dem Schlauch ist man 1 - 2 Stunden beschäftigt.



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Dieser Grundsatz lautet: Jeder hat in Ausübung seiner Rechte und Erfüllung seiner Pflichten nach Treu und Glauben zu handeln. Für das nachbarliche Zusammenleben bedeutet dieser Grundsatz die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme.

In den meisten Fällen ist es aber.....

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Klaus
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Beitrag von Klaus » 08.07.2010, 13:51

Mieter haben untereinander keinerlei Ansprüche. Daher müssen sich alle Anspruch an den Vermieter zu richten.

Oder der sich dafür interessiert das Müll in Tüten sein muss oder nicht. Mülleimer stinken im Sommer auch wenn der Müll in Tüten ist.

Ist die Geruchsbelästigung so stark das man nicht mehr in der Wohnung leben kann könnte man sicher die Miete mindern.

Am einfachsten wäre wohl einen anderen Sonnengeschützen Müllplatz zu schaffen, dann riecht es weniger.

Klaus
Um ein perfektes Haus muss eine 3 Meter hohe Mauer passen !

Klaus
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Beitrag von Klaus » 08.07.2010, 18:59

Frage 2 hatte ich vergessen.

Man darf auf seinem Grundstück machen was man will, der Nachbar auch. Nachbars Wagen mit dem kalkhaltigem Wasser aus dem Hahn zu gießen ist nicht erlaubt.

Wie man das technisch lösen kann sagt die Firma Gardena :-) oder der Obi.

K.
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