Nachbarschaftstreit wegen Kanarienhaltung in einer Voliere

Lärm und Krach

Moderator: Klaus

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Vogelhalter
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Nachbarschaftstreit wegen Kanarienhaltung in einer Voliere

Beitrag von Vogelhalter » 15.04.2012, 08:50

Ein lieben Gruß an alle Leser,


Versuche mich kurz zu halten!
A haben seit 2 Jahren ein Reihenendhaus in dem Garten steht eine Voliere.
In dieser hat A erst 9 Kanarienhähne und 10 Weibchen gehalten.3 Monate nach Einzug meiner Vögel in die Voliere fing unser direkter Nachbar B an mit A über den angeblichen Vogellärm zu reden.
A haben daraufhin 5 Hähne abgegeben.Zu Eurer Info die Hähne singen und Weibchen piepsen nur gelegendlich.
Die Voliere steht 6,50 m von der Grundstücksgrenze entfernt ,also weit genung vom Nachbarn weg.Die Terrassen sind durch eine ca.1,80m hohe Mauer(unsere) getrennt und unser Nachbar B hat noch 2 1/2 sSichtschutzwände angebaut.
Eine offene Seite der Voliere haben A schon mit Plexiglas verschlossen damit der Gesang der Vögel etwas gedämmt ist.
Leider reicht die Reduzierung B nicht.Es wurden erst Briefe von B geschrieben,dann ist einn Anwalt eingeschaltet worden.
Das ging weiter zum Schiedsamt! Leider ohne Erfolg !Die Sache ging vors Landgericht! Da die Anwältin einen Streitwert von 20000€ angesetzt hatte.
Vom Landgericht wurde es auf 2000€ reduziert und zum Amtsgericht abgegeben.So dort wurde vom Richter beschlossen das ein Gutachten erstellt werden soll.
Als der Streit in den Anfängen war habe A natürlich versucht erstmal zu erfahren ob meine Vögel zu laut sind.Da ist eine Frau vom Kreis zu A gekommen und hat eine kurze Lärmmessung gemacht.Es wurden zu Spitzen 70db gemessen.Allerdings nicht nur der Vogelgesang sondern auch die Autobahn(Luftlinie 140m von den Häusern entfernt) und das Kindergeschrei aus den Nachbargärten.Sie meinte das das Ok ist denn für ein Reines Wohngebiet sind 55db+30db zu Spitzen erlaubt.Danach habe A wie schon geschrieben die 5 Hähne abgegeben!
Die Vögel singen zur Zeit von 5 30 Uhr bis so um 20 Uhr allerdings wechselt das nach Jahreszeit etwas.
Ab August wenn Kanarien in die Mauser kommen bis November singen die Hähne kaum.Dann aufgrund der Jahreszeit bis Februar noch seltener.

Freilebende Vögel singen hier wie wild da es recht Naturnah ist wo A wohnen.Habe vor 1 Jahr eine Unterschriftensammlung in der Nachbarschaft gemacht.Kein umliegender Nachbar fühlt sich durch meine Vögel gestört!Als unserem Nachbarn das vom Gericht mitgeteilt wurde ,sind sie zu einigen gegangen die unterschrieben haben und haben versucht sie zu nötigen.Es wurde gefragt warum sie unterschrieben haben und ihnen gesagt das sie damit rechnen müssen das alle zu Gericht kommen müssen um auszusagen!Es ist alles so zum .....!
Zwischendurch haben A auch noch 2 Rauchgasbeschwerden über den Schornsteinfeger bekommen weil A einen Ofen haben,natürlich zog der Rauch nur bei unseren Nachbarn ins Haus! Dann wurde der Schornsteinfeger nochmal angerufen ,es wurde nachgafragt ob wir nasses Holz verheizt hätten denn seit einer neuen Holzlieferung würde es nicht mehr Qualmen! A haben vom ersten anheizen Kammergetrocknetes Buchenholz verbrand! Der Schornsteinfeger hatte es zur Anfeuerung sogar kontrolliert.
Es ist so nervig fast 2 Jahre Stress wegen Kanarienvögel!
Jetzt haben A einen Neuen Beschluß mit der Bestimmung wer als Sachverständiger das Gutachten erstellt.
Wie wird so ein Gutachen erstellt?
A Nachbarn B sind 3 Monate vor A hier in das Reihenhaus gezogen und hatten mit den Nachbarn auf der anderen Seite schon Stress angefangen wegen Geräuschen die von dort kommen sollten und mit anderen Nachbarn wegen einem Windspiel das im Garten hing!Das Windspiel wurde entfernt !
Wie sind die B drauf!

Was denkt ihr und wie würdet ihr das durchstehen?
Leider gibt es keine Urteile zu Kanarienhaltung in einer Reihenhaussiedlung!

Über Tipps sowie Meinungen würde ich mich freuen

Klaus
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Re: Nachbarschaftstreit wegen Kanarienhaltung in einer Volie

Beitrag von Klaus » 15.04.2012, 09:04

Bitte Regeln lesen !!!

Wenn A die Tier abschafft wäre sofort Ruhe ?!?!

An sonst ist das ein Gutachter streit. Misst der mehr als erlaubt müssen die weg. Misst er weniger dürfen die bleiben.
Ich würde vor der Gutachternmessung einige Hähne herausschmeißen und dafür ein paar Weibchen mehr einsetzen.
Lasst den Gutachter "zählen". Es geht nicht um "Gerechtigkeit" sondern darum den Prozess zu gewinnen.

ACHTUNG: Keinem Vergleich zustimmen, und wenn nur wenn er die Kosten trägt, sonst wird das teuer.

Das Problem wird sein das der Streit niemals enden wird, egal wer gewinnt. Es wird nur Ruhe geben wenn einer nachgibt.
Aber dazu müsste einer der Klügere sein........ :-)
Um ein perfektes Haus muss eine 3 Meter hohe Mauer passen !

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