Nachbarschaftsstreit mit Corona-Ritter

Ein 35-jähriger Mann hat mit samt seiner mittelalterlichen Ritterrüstung und mit einem Schwert bewaffnet seinen Nachbarn attackiert. Beide wohnen in Kraichtal ist eine Stadt im Nordosten des Landkreises Karlsruhe in Baden-Württemberg, die 1971 aus der


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Vorsicht, Schlange! … ist hier der sogenannte nachbarrechtliche Ausgleichsanspruch. Die Eigentümer, die gleichzeitig Vermieter sind, dürften wiederum die von den Mietern geminderte Miete bei S geltend machen können. Welche Rechte haben …

Da es in Kraichgau niemals Ritter gab ist er der erste Ritter im Ort. Der Nachbarschaftsstreit bestand wohl bereits länger und ist erst jetzt eskaliert.
Der 35-jähriger Mann hatte bereits am Mittwochabend die Haustür eingetreten. Dann jedoch kam der Mann mit der Ritter Rüstung zurück und stieß mit dem Schwert durch den Glaseinsatz der Tür. Da berichtete die Polizei in Karlsruhe am Donnerstag der Presse. Dabei verletzte er den 29-jährigen Nachbarn.


Die gerufene Polizei traute Ihren Augen nicht und zogen im Anblick des Schwertes die Waffen: Der Mann wurde mehrfach aufgefordert die Waffe niederzulegen, was er jedoch nicht tat. Der Angreifer war erst dazu bereit, sein Schwert niederzulegen, als die herbeigerufenen Polizeibeamten drohten, ihre Schusswaffen einzusetzen.

Aber auch nach seiner Entwaffnung war er nicht bereit aufzugeben. Bei der Festnahme behauptete er, mit dem Coronavirus infiziert zu sein. Eine Untersuchung im Krankenhaus ergab jedoch, dass eine Infektion auszuschließen sei.

Die Beamten konnten ihren Dienst weiter fortsetzen. Jedoch bleibt bei allen Beteiligten ein schlechtes Gefühl.

Gewalt gehen die Polizei nimmt zu


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Im Frühjahr 2010 hat das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen in Kooperation mit zehn Bundesländern Online eine Befragung von 20.938 Polizeibeamten durchgeführt. Von diesen Beamten haben in den Jahren 2005 bis 2009 12,9 % mindestens einen Gewaltübergriff erlebt, der eine mindestens eintägige Dienstunfähigkeit zur Folge hatte.

Ob dies daran liegt das Täter nach Vernehmung nach Hause dürfen und es keine sofortigen Konsequenzen gibt sollte geklärt werden. Aber viele Täter haben keine Angst vor der Polizei oder den Gerichten. Respekt scheint es bereits länger keinen mehr zu geben.

 

KS




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